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Rechtliche Hinweise

Investor Sonderreport Risikohinweis

⚠ Wichtiger Hinweis

Ausdrücklich gilt für jede Form von Finanzinstrumenten: Sie unterliegen wirtschaftlichen Einflussfaktoren. Die Anlage in Finanzinstrumenten beinhaltet spekulative Risiken, die trotz sorgfältiger Recherchen auch zu Verlusten führen können.

Allgemeine Risikohinweise

Grundlegende Risiken bei Finanzinstrumenten

Es wird ausdrücklich davon abgeraten, Anlagemittel auf nur wenige Finanzinstrumente zu streuen oder sogar Kredite für den Erwerb von Finanzinstrumenten aufzunehmen. Das Verlustrisiko erhöht sich, wenn Sie für den Erwerb von Finanzinstrumenten oder zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Finanzgeschäften (insbesondere Derivaten) Kredit in Anspruch nehmen. In diesem Fall müssen Sie, wenn sich der Markt entgegen Ihren Erwartungen entwickelt, nicht nur den eingetretenen Verlust hinnehmen, sondern auch den Kredit verzinsen und zurückzahlen. Dies kann zu Verlusten in unkalkulierbarer Höhe führen und den Betrag des von Ihnen eingesetzten Kapitals übersteigen.

Sollten Sie für den Handel mit Finanzinstrumenten eine Margin hinterlegt haben, kann diese in volatilen Marktphasen einseitig vom Broker jederzeit auf bis zu 100% erhöht werden („House Margin"). D.h., es ist dann ein Handel von Finanzinstrumenten auf Margin nicht mehr zulässig und/oder ihre Positionen werden vom Broker geschlossen, sofern Ihre finanziellen Mittel beim Broker nicht ausreichen, um die Position zu decken. Bitte prüfen Sie sorgfältig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres Brokers.

Der Anteil einzelner Finanzinstrumente sollte – je nach Risikoeinschätzung – bis maximal 10% der für die Anlage in Finanzinstrumenten vorgesehenen Mittel betragen. Mehr als 15 bis 25% Ihres auf spekulative Anlagen ausgerichteten Depotanteils sollten Sie auf keinen Fall insgesamt unter kurzfristigeren, weniger als 6 Monate umfassenden Anlagegesichtspunkten anlegen.

Limitierte Kaufaufträge können Sie absichern! Kaufempfehlungen, bei denen Limitpreise als Höchstgrenze genannt sind, sollten daher unbedingt als limitierte Kauforder weitergeleitet werden! Beachten Sie aber, dass unter bestimmten Umständen ein Limit ohne Wirkung bleiben kann, beispielsweise bei raschen Kursänderungen oder bei Schließung des Marktes.

Für die angemessene Platzierung von Kauf- und Verkaufsaufträgen sind Sie allein verantwortlich. Die enthaltenen Analysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten können eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen, da sie nicht Ihre persönlichen Verhältnisse berücksichtigen. Für Ihren persönlichen Anlageerfolg kann keine Haftung übernommen werden. Gute Ergebnisse in der Vergangenheit garantieren keine positiven Resultate in der Zukunft.

Aktien

Risiken bei Aktienanlagen

Aktienanlagen bieten deutlich höhere Chancen auf Gewinne, aber zugleich die Gefahr hoher Verluste, die im Extremfall zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen können. Da sich der Anleger mit dem Erwerb der Aktie an der wirtschaftlichen Entwicklung eines Unternehmens beteiligt, trägt er auch das unternehmerische Risiko. Weitere wesentliche Risiken von Aktienanlagen sind z.B. das Kursänderungsrisiko, das Zinsänderungsrisiko sowie das Risiko der Einstellung der Börsennotierung.

Hebelinstrumente

Hebel- und Terminmarktinstrumente

Hebel- und Terminmarktinstrumente (Optionsscheine, Optionen, Hebelzertifikate, Futures, Mini-Futures, CFDs) bieten deutlich höhere Chancen auf Gewinne, aber zugleich die Gefahr hoher Verluste, die über das von Ihnen eingesetzte Kapital hinausgehen können. Besondere Risiken können sich etwa aus der Verpflichtung zur termingerechten Leistung sowie gedeckter und ungedeckter Lieferverpflichtung ergeben.

Optionen bieten höhere Chancen auf Gewinne, bergen aber zugleich spekulative Risiken, die zu Verlusten führen können, die über das von Ihnen eingesetzte Kapital hinausgehen (z.B. bei sog. Stillhalter-Geschäften). Bitte beachten Sie die besonderen Risiken von Optionen, die auch von ihrer konkreten Ausgestaltung abhängen können.

Fonds & ETFs

Investmentfonds, ETFs und ETCs

Über Investmentfonds kann mit relativ geringem Kapitaleinsatz in eine Vielzahl von Finanzinstrumenten investiert werden. Diese Streuung mindert die Risiken, die eine Direktanlage normalerweise mit sich bringt (sog. Diversifikation). Gleichzeitig bewirkt diese Diversifikation jedoch, dass sich etwaige Gewinne eines Finanzinstruments durch die Verluste eines anderen ausgleichen können. Der Erwerb eines Investmentfonds kann bei ungünstiger Marktentwicklung zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

Exchange Traded Funds („ETFs") sind börsengehandelte offene Investmentfonds, die die Wertentwicklung eines Index nachbilden. ETFs unterliegen einem Replikationsrisiko, d.h. es kann zu Abweichungen zwischen dem Wert des Index und des ETFs kommen („Tracking-Error"). Bei synthetisch replizierenden ETFs besteht ein Kontrahentenrisiko.

Exchange Traded Commodities („ETCs") sind börsengehandelte Wertpapiere. Im Gegensatz zu ETFs ist das in einen ETC investierte Kapital kein Sondervermögen, das im Falle einer Insolvenz des Emittenten geschützt ist. Anleger tragen bei ETCs somit ein Emittentenrisiko.

Zertifikate & Anleihen

Zertifikate, Anleihen und Wandelanleihen

Zertifikate bieten hohe Chancen auf Gewinne, aber zugleich die Gefahr hoher Verluste, die im Extremfall zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen können. Sie sollten sich mit Risiken und Ausgestaltung des Geschäfts im Einzelfall vertraut machen.

Anleihen bergen im Besonderen das Risiko, dass der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht oder nur teilweise nachkommen kann, zum Beispiel Zahlungsunfähigkeit (Bonitätsrisiko).

Wandelanleihen sind Anleihen, die mit einem Wahlrecht (Option) ausgestattet sind. Sie bieten hohe Chancen auf Gewinne, aber zugleich die Gefahr hoher Verluste bis zum Totalverlust. Aufgrund der eingeräumten Option bestehen auch die Aktien immanenten Risiken.

Alternative Anlagen

Kryptowerte, Sachwerte, Devisen und Rohstoffe

Die Investition in Kryptowerte bietet hohe Gewinnchancen, birgt aber auch erhebliche Risiken. Kryptowerte besitzen keinen intrinsischen Wert. Der Wert von Kryptowerten speist sich grundsätzlich aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Erhebliche Preisschwankungen können insbesondere auch die Folge eines starken Verkaufsinteresses einzelner oder mehrerer Marktakteure sein.

Die Preise von Sachwerten (z.B. Edelmetallen) sind in der Regel volatiler als Preise in anderen Anlageklassen. Je weniger liquide ein Sachwert ist, desto volatiler kann er sein.

Bei Devisen bestehen je nach eingenommener Position sogar unbegrenzte Verlustrisiken, die über den Totalverlust hinausgehen (Nachschuss).

Die Preise von Rohstoffen sind in der Regel volatiler als Preise in anderen Anlageklassen. Besondere Risiken entstehen z.B. durch Rohstoffkartelle, Klima- und Naturkatastrophen, politische Risiken wie Ein- oder Ausfuhrbeschränkungen oder regulatorische Veränderungen.

Eignung & Urheberrecht

Geeignetheit und Nutzungsbeschränkungen

Die von Ihnen abonnierte Publikation ist nur für Leser geeignet, die über vertiefte Kenntnisse der Funktionsweise und der spekulativen Risiken von Aktienanlagen, Hebel- und Terminmarktinstrumenten, Optionen, ETCs, Zertifikaten, Anleihen, Wandelanleihen und Kryptowerten verfügen.

Die Veröffentlichung kann durch aktuelle Entwicklungen überholt sein, ohne dass die in ihr enthaltenen Informationen geändert wurden. Bevor Sie sich zum Abschluss eines Geschäfts entschließen, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Funktionsweise des Geschäfts und die sich hieraus für Sie ergebenden Folgen verstehen.

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